Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen heutzutage noch heiraten. Jeder weiß, es ist ein ziemlich riskanter Ansatz; die Scheidungsrate ist und bleibt beträchtlich. Außerdem kann man heutzutage ein vollkommen ehrbares Leben führen, ohne zu heiraten.
Demographen prognostizieren, dass mindestens 80 Prozent der Deutschen irgendwann in ihrem Leben heiraten werden.

Warum?

So wird heute geheiratet:

Die Antwort ist, dass die Deutschen aktuell aus einem anderen Grund heiraten. Die Ehe ist zum Statussymbol geworden – ein hochgeschätzter Gradmesser für ein erfolgreiches Privatleben.

Außerdem bleibt das Besitzdenken ein fester Bestandteil der Ehe. Wenn einer den anderen liebt, will er sich sicher fühlen; dieses (oft illusionäre) Gefühl der Sicherheit wird durch die rechtliche Bindung des Einen an den Anderen verstärkt. Es erschwert das Verlassen und ist verbunden mit dem Besitzdenken.
Kurz gesagt, wir wollen heiraten, damit wir uns an einem anderen festhalten können. Was natürlich seltenst öffentlich gesagt wird.

 

Du gehörst mir.

Es ist für viele schwer zuzugeben, dass sie einen anderen besitzen wollen. Der Klang ist archaisch und bringt Bilder des Eigentums mit sich. Die Leute sagen viel lieber: “Ich will, dass du mein bist.” Das klingt prosaischer. Es gibt sogar Bonbons mit dem Aufdruck: “Be Mine”.
Diese Aussage ist, obwohl sie noch immer nach Besitz klingt, deutlich schmackhafter.

 

Liebesbeweis – oder Egoismus?

In vielen Fällen ist Besitz genau das, was wir wollen: Wir wollen wissen, dass der Andere immer für uns da sein wird; wir wollen wissen, dass wir miteinander verbunden sind, dass uns nichts  trennen wird.
Allerdings ist es angesichts der hohen Scheidungsrate auch nicht schwer, dies als Illusion zu sehen.
Gibt es so etwas wie einen Anspruch auf körperliche Treue? Ist sexuelle Exklusivität ein Liebesbeweis – oder nur Egoismus, erzeugt durch Besitzdenken und Verlustängste?

Die Idee der Ehe mag veraltet und an archaische Traditionen gebunden sein, aber die Öffentlichkeit wird noch für einige Zeit von einer perfekten Hochzeit und einer ebensolchen perfekten Ehe träumen. Die Frage ist, entsprechen solche Erwartungen an die Ehe der Realität?

Aber, das sind sicherlich Gedanken, die Sie sich schon längst gemacht und ausdiskutiert haben.

 

Trauen Sie sich?

Und deshalb wollen Sie sich jetzt trotz aller Bedenken trotzdem trauen.

Möchten Sie mit Ihren Gästen Ihre Hochzeit im ganz besonderen, unvergesslichen Rahmen erleben?

Dann haben wir etwas für Sie. Wir stellen Ihnen hier in lockerer Reihenfolge einige Möglichkeiten vor, wie Sie an der schönen Nordseeküste den Tag Ihres Lebens genießen können.

Im schönen

Friedrichskoog

an der Nordseeküste finden Sie die “Hochzeitsmühle Vergißmeinnicht”.

 

Hier kurz etwas über die Geschichte der Mühle:

Bergholländer?

1860 wurde die Windmühle in Friedrichskoog als sog. Bergholländer erbaut. Der Name leitet sich tatsächlich von holländischen Mühlenbauern ab. Als Bergholländer bezeichnet man eine Windmühle, die auf einem künstlichen Erdwall errichtet wurde, damit das Flügelrad höher in den Wind kam. 1906 wurde die Windmühle “Vergißmeinnicht” umgebaut und wurde zu einem einstöckigen Galerieholländer. Es wurde ein umlaufender Balkon bzw. Galerie gebaut, um die Flügel erreichen zu können.

Friedrichskoog Hochzeitsmühle: Vergißmeinnicht

Friedrichskoog Hochzeitsmühle: Vergissmeinnicht

Nachdem der Müllerei-Betrieb aufgegeben wurde, hat man die Friedrichskooger Hochzeitsmühle “Vergißmeinnicht” liebevoll umgebaut und restauriert. Es entstanden Räumlichkeiten mit Flair, die Ihrer Feier den passenden, niveauvollen Rahmen geben. Dort, wo sich die Mahlgänge der Mühle befinden, ist das Trauzimmer eingerichtet. Räumlichkeiten der Gastlichkeit uvm. finden sich selbstverständlich ebenfalls.

Zuständig für den formellen Teil ist das Standesamt Marne-Nordsee. Sichern Sie sich Ihren Wunschtermin frühzeitig.

Eine superschöne Idee sind beispielsweise die Mitternachtstrauungen.

Treffpunkt: Friedrichskoog. Hochzeitsmühle.

 

1 Kommentar

  1. Ja, ich habe die Mühle 1998 besichtigen dürfen und wir wurden vom
    Betreiber in dem Inneren herumgeführt es war unglaublich beeindruckend
    erinnere mich immer wieder gerne

    Der Hamburger Maler Dieter Roßkopf

    Hans-Dieter Roßkopf

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